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News: Sunrise Avenue mit Funktechnik von Sennheiser

Kabellos auf der Fairytales – Best of Tour 2015

Sunrise Avenue mit Funktechnik von Sennheiser

Wedemark, 12. Oktober 2015 – Im August 2015 tourte die finnische Rock-/Pop-Formation Sunrise Avenue durch Deutschland. Die Musiker um Frontmann Samu Haber, der seine Bekanntheit in den deutschsprachigen Ländern als Jury-Mitglied von Voice of Germany  steigern konnte, spielten im Rahmen der „Fairytales - Best of Tour 2015“ ihre beliebtesten Titel vor einem begeisterten Publikum.

Bei den Open-Air-Shows mit bis zu 30.000 Zuschauern waren Wireless-Mikrofone und Taschensender von Sennheiser im Einsatz – auch das Monitoring für die Musiker wurde mit drahtlosen In-Ear-Systemen des Audiospezialisten realisiert.

Drahtlostechnik von Sennheiser kommt bei Sunrise Avenue bereits seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz: „Ich verlasse mich auf Sennheiser!“, erklärt Tuomas Hollmérus, verantwortlich für den Sound. „Die Bedienung ist einfach, der Sound exzellent, und bei unseren Auftritten in ganz Europa hat mich die Technik noch nie im Stich gelassen.“

Ein Blick Richtung Bühnenrand ließ keine Zweifel aufkommen: Hoch oben auf einem Ständer thronten zwei passive Sennheiser A 2003-UHF Richtantennen, welche die Signale der zahlreichen Hand- und Taschensender einfingen und die großzügig dimensionierte Bühnenfläche inklusive des weit in den Publikumsbereich ragenden Catwalks abdeckten. Die Antennen waren mit zwei ASA 1 Antennensplittern verbunden; die empfangenen HF-Signale wurden im B-Band (626 bis 668 MHz) betriebenen EM 500 G3 Diversity-Empfängern zugeführt. Bei den Handsendern handelte es sich um bewährte SKM 500. Einen spektakulären Kurzauftritt absolvierte Rapper Tommy Lindgren (aka fathermetro), dessen Stimme von einem MMD-935-Mikrofonmodul an einen SKM-500-Sender übertragen wurde – ohne Rückkopplungen, obwohl sich der Rapper größtenteils auf dem Ausleger vor der PA bewegte.

Sennheiser SK 500 G3 Beltpacks waren mit Tape an den Gurten von Gitarren und Bässen befestigt, was schnelle Wechsel begünstigte. Auch Spare-Instrumente mit alternativen Tunings waren mit Taschensendern versehen, welche auf dieselbe Frequenz wie die Sender der konventionell gestimmten Hauptinstrumente eingestellt waren.

Drahtgebundene Sennheiser-Mikrofone fanden ebenfalls Verwendung: Zum Einsatz kamen e 945 und ein einzelnes e 935 (bei einem Piano-Part), welche die Stimmen von Keyboarder und Bassist übertrugen. Sennheiser Mikrofonklemmen des Typs MZQ 1 sorgten laut Hersteller für eine optimale Positionierung sowie einen sicheren Halt – auch bei den Handsendern, wenn diese kurzzeitig am Stativ befestigt wurden.

Das IEM-Setup für die Musiker umfasste bei der „Fairytales – Best of Tour 2015“ sieben Sennheiser SR 300 IEM G3 (1 x Spare), die mithilfe von GA 3 Adaptern in einem 19“-Rack montiert waren. Hinzu kamen zwei weitere Sender des gleichen Typs, welche von den Backlinern genutzt wurden. Zu hören waren an den EK 300 IEM G3 Beltpacks wahlweise der vom Monitorplatz kommende Mix oder die Signale der betreuten Instrumente. Der HF-Signalverteilung auf die Antennen dienten zwei Sennheiser Antenna Combiner AC 3, welche u. a. mit einer zirkular polarisierten Wendelantenne A 5000-CP verbunden waren. Gefunkt wurde im C-Band (734 bis 776 MHz).

Insbesondere bei Festival-Auftritten von Sunrise Avenue spielt der Wireless Systems Manager (WSM) seine Vorzüge aus: Die Sennheiser-Software läuft auf einem Laptop und ist über einen Router mit sämtlichen Sennheiser Komponenten verbunden. Auf der Oberfläche werden alle relevanten Informationen übersichtlich angezeigt. Die Scan-Funktion hilft bei der Analyse der vor Ort vorhandenen Frequenzsituation – freie bzw. belegte Bereiche des Spektrums werden gekennzeichnet. Die WSM-Software berechnet automatisch intermodulationsfreie Frequenzsetups, welche sich den angeschlossenen Geräten komfortabel zuordnen lassen.

Den Monitorplatz bei Sunrise Avenue betreut seit 2007 Tuomas Hollmérus. An seinem Digitalpult erstellt der Finne bis zu zwölf stereophone Mischungen, welche den Sennheiser In-Ear-Systemen zugeleitet wurden. Die Sennheiser Drahtloskomponenten sind ebenso wie FoH- und Monitorpult Eigentum der Band. „Es ist gut, auf eigenes Equipment zurückgreifen zu können“, so Tuomas Hollmérus. „Bei Konzerten wird nur die Beschallungsanlage zugemietet - alles andere bringen wir mit.“

Mit Besorgnis betrachtet Hollmérus den Umstand, dass in ganz Europa immer weniger Bandbreite für den Betrieb von Wireless-Systemen zur Verfügung steht: „Möglicherweise werden wir unser Sennheiser Equipment in den kommenden Jahren an die neue Frequenzsituation anpassen lassen“, berichtet der Monitormischer. „Wir beobachten die Entwicklung sowohl in unserer Heimat Finnland als auch in den anderen europäischen Ländern.“

Quelle: Sennheiser

 

 

Letzte Änderung am Montag, 12 Oktober 2015 13:11

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