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News: Chinas Han-Show mit Lautsprechern von Meyer Sound

Moving Seats

Die Han-Show wurde mit Lautsprechern von Meyer Sound ausgestattet

Montabaur, 2. Dezember 2015: Die vom Regisseur Franco Dragone erschaffene Han-Show im chinesischen Wuhan begeistert mit jeder Vorstellung 2.000 Zuschauer mit Wasserspielen, die von einem Meyer Sound System unterstützt werden. Entworfen von Vikram Kirby von der Thinkwell Group aus Kalifornien, umfasst das System 359 self-powered-Lautsprecher, die von der D-Mitri Digital Audio Platform, bestehend aus 53 Frames, verarbeitet, verteilt und gematrixt werden.

Das System ist laut Hersteller außerordentlich komplex, da zusätzlich zu den Anforderungen eines Weltklasse-Unterhaltungsspektakels, die Lautsprecherkonfigurationen einem Dual-Mode-Auditorium angepasst werden müssen. Während der Vorstellung senkt sich der obere Sitzbereich nach unten ab und der untere Sitzbereich teilt und dreht sich an die Seiten, um einen großen Pool für die wasserbasierten Elemente der Show zu enthüllen. Da sich das gesamte Sitz-Layout ändert, benötigt die Show zwei völlig voneinander getrennte Soundsysteme unter einem Dach.

„Für dieses Projekt war es von entscheidender Bedeutung einen einzigen Hersteller zu finden, der uns Lösungen für die ganz kleinen und die ganz großen Herausforderungen bieten könnte, und ich kenne keine hochwertigen Hersteller mit Ausnahme von Meyer Sound, der eine solche Produktvielfalt hat“, erklärt Kirby. „Wir haben alles verbaut, von Line Arrays bis hin zu winzigen MM-4XPs als Front Fill und alles was dazwischen liegt; hinzu kommen Speziallautsprecher wie der Beam Steering CAL Column Array Lautsprecher und der SB-2 Parabolic Wide-range Sound Beam.“

Die als Surrounds und im hinteren Bereich der Bühne eingesetzten 9 CAL Lautsprecher der Han Show sind bis heute – laut Meyer Sound – die größte Anzahl an CALs in einer Unterhaltungsanwendung.

„Die CALs funktionieren wunderbar als seitliche Surrounds“, berichtet Kirby. „Die Abstrahlcharakteristik ist über den breiten Publikumsbereich sehr einheitlich, so etwas erreicht man nicht mit Point Source Lautsprechern. Die CALs liefern einen umfassenderen Sound-Mapping-Effekt, vor allem wenn sich der Klang aus dem Center herausbewegt.“

Kirby war in ähnlicher Weise auch von der Leistung der 18 1100-LFC Low-frequency Control Elements begeistert. „Die Art, wie sie tiefe Frequenzen richten können, ist phänomenal. Wir haben uns viel Mühe bei der Richtcharakteristik gegeben, das hat wirklich geholfen. Der Bass ist für einen so großen Raum sehr tight.“

Das aus 16 verschiedenen Meyer Sound Lautsprechermodellen bestehende System umfasst neben MICA und MINA auch M'elodie Line Array Lautsprecher und ist in 29 getrennten Untersystemen konfiguriert, um den außergewöhnlichen Anforderungen der Show gerecht zu werden, wobei jedes Untersystem seine eigene dedizierte Signalmatrix sowie Processing erfordert. Gemanagt wird diese Komplexität durch eine D-Mitri Digital Audio Platform, die durch CueConsole Benutzerschnittstellen an zwei FoH-Positionen und einem Monitorplatz gesteuert wird, wobei das gesamte System über ein Glasfaserkabelnetzwerk miteinander verbunden ist. Die Netzwerk-Infrastruktur wurde von Colbert Davis, Associate Sound Designer, in Zusammenarbeit mit Extreme Networks geplant.

Die Steuerung und Array-Optimierung der Lautsprecher übernimmt ein Galileo Callisto Lautsprecher Management System mit acht Galileo Callisto 616 Array Processors und ein Galileo Lautsprecher Management System mit zwei Galileo 408 Processors. Die Meyer Sound Systeme wurden von Shanghai Broad Future Electro Technology Co., Ltd geliefert und von AoTeWei aus Peking installiert.

„Dies ist zweifellos das Projekt mit den größten Herausforderungen", erzählt Kirby. "Es ist nicht nur links, rechts, Subs und Surrounds – das gesamte Theater ist von Lautsprechern umgeben. Und durch all die Änderungen, die durch die Um-Konfigurierung des Zuschauerraums hinzukommen, ergibt sich ein ganz anderes Niveau an Komplexität.“

Quelle: Meyer Sound

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 02 Dezember 2015 18:48

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