Artikel bewerten
(1 Stimme)

Resümee: Prolight + Sound 2015

Die Messe würfelt nicht

Sehr frei nach Albert Einsteins kontroversem Zitat um die Quantenmechanik „Der Alte würfelt nicht“, geht es im folgenden Beitrag unter anderem um die geplanten Neuerungen der Prolight + Sound und Musikmesse im kommenden Jahr. Im Zusammenschluss mit Branchenverbänden einigten sich die Initiatoren der beiden Messen auf ein neues Konzept, was die internationale Position festigen soll. Wir haben daher die Veranstalter der Messe sowie einige Aussteller an den virtuellen Tisch gesetzt, um uns abschließend selbst ein Bild von der Situation machen zu können.

Hands On: Prolight + Sound 2015

Die Prolight + Sound sowie Musikmesse 2015 fanden vom 15. bis 18. April in den Messehallen Frankfurt statt. Neben vielen neuen und innovativen Produkten sowie einigen Neuerungen der Prolight + Sound selbst – wie zum Beispiel der „Stagery“ gab es ein übergreifendes Thema das unter den Ausstellern immer wieder thematisiert wurde: Das Jahr 2016!

 

Aussteller und Besucher aus aller Welt

2016 soll nämlich nahezu alles anders werden. Dass ein neues Konzept benötigt wird zeigt sich an einigen Stellen merklich. Insgesamt präsentierten auf beiden Messen laut Presseinformation 2.257 Aussteller ihr Unternehmen und ihr aktuelles Produktportfolio, was zeigt wie groß und vielfältig die Branche ist. Alleine 928 Aussteller aus 41 Ländern präsentierten sich dabei auf der Prolight + Sound. Dennoch fällt auch auf, dass ehemalige Aussteller wie Shure aber auch Fender dieses Jahr nicht vertreten waren – um zwei der wirklichen Bigplayer der ProAudio-Branche und Musikindustrie zu nennen.

Aber auch die Besuchersituation hat sich geändert. Laut Abschlussbericht der Prolight + Sound konnten 108.000 Besucher aus 146 Ländern insgesamt auf beiden Messen verbucht werden. Davon waren 43.054 Fachbesucher (was einem Plus von 2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht) aus 133 Ländern speziell an der Prolight + Sound interessiert. Dennoch merken viele Aussteller an, dass die Besucherzahlen rückläufig scheinen. Und auch ich konnte in den letzten Jahren eine merkliche Änderung feststellen, was den Besucherstrom angeht.

Seit mittlerweile zehn Jahren besuche ich nahezu jährlich (bis auf zwei Ausnahmen) beide Messen. Und wenn ich an die Jahre 2007, 2008 zurückdenke, gab es insbesondere in den Musikmessehallen 3 und 4 an den Endkundentagen kaum ein Durchkommen, da so viele Besucher die Neuheiten erleben wollten. Lockerer wurde es erst wenn man die Hallen zur Prolight + Sound erreichte. Da ich nicht selbständig die Besucher gezählt habe, ist dies nur als subjektiver Eindruck zu verstehen.

Seit ca. 2011/2012 hat sich das etwas gewandelt. Das Interesse an Veranstaltungstechnik und der Prolight + Sound hat stark zugenommen, während es auf den Fluren der Musikmesse merklich ruhiger wurde. So auch dieses Jahr: Die Hallen waren zwar gut gefüllt, jedoch kam man ganz allgemein etwas lockerer durch die Flure von Stand zu Stand. Aber auch hier gilt: Ich habe nicht selbst gezählt und verlasse mich somit auf die Zahlen der Messeveranstalter.

Wichtiger als die reinen Besucherzahlen sind für die meisten Aussteller jedoch die Qualität der Besucher. Und da sieht es tatsächlich gar nicht so schlecht aus, wie man auch an den Statements einiger Aussteller (insbesondere der Prolight + Sound) am Ende des Beitrags erkennen kann. Aber auch Helge Leinemann, Mitglied des Vorstandes des Verbandes für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT) bemerkte: „Aus unserer Sicht hat sich wieder einmal gezeigt, dass auf der Prolight + Sound das Herz der Branche schlägt. In diesem Jahr rücken durch zahlreiche Produkte und Dienstleistungen die Teilsegmente Medien, Theater, Messe und Events noch enger zusammen und werden auf einen Blick an einem Ort an vier Tagen präsentiert. Gleichzeitig sehen wir hier, wie international unser Geschäft ist.“

 

Innovative und grüne Technik steht hoch im Kurs

Die Prolight + Sound präsentierte auch in diesem Jahr alles, was ein Event zu einem spektakulären Ereignis macht. Dabei ist die Branche wie kaum eine andere von Innovationen getrieben. Die 3D-Mapping-Technologie lässt Gebäudefassaden lebendig erscheinen, fortschrittliche Panorama-Projektion veredelt Bühnenshows, Events und TV-Produktionen gleichermaßen. Immer größere, gestochen scharfe LCD-Displays mit 4K-Technologie und Touch-Funktion eröffnen neue Möglichkeiten für Digital-Signage- und Broadcast-Anwendungen. Auch die digitale Funktechnik spielt eine immer größere Rolle. Darüber hinaus legt die Branche zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit. Sparsame Class-D-Verstärker, der LED-Siegeszug sowie Projektionslampen mit hohem Lebenszyklus lassen das „Green Event“ realer werden. Zudem reduzieren BYOD-Lösungen den Papierverbrauch auf Events und Kongressen. Auch zahlreiche Superlative fanden sich in den Hallen der Prolight + Sound: vom LED-Scheinwerfer, so klein wie eine Getränkedose, bis hin zum größten Lautsprecher der Welt. Mit diesem breiten Produktspektrum wurde die Messe erneut zum Hotspot einer komplexen und wachsenden Industrie.

 

 

Mit dem Themenschwerpunkt „Stagery“ erweiterte die Prolight + Sound ihr Branchenspektrum und begrüßte zahlreiche neue Aussteller aus dem Theater- und Filmbereich. Unternehmen rund um Bühnenlicht, Traversen, Rigging und Hebetechnik bis hin zu Vorhangsystemen, Showtextilien und Bestuhlung waren erstmalig in einer eigenen Ausstellerbroschüre, dem „Stagery-Quickfinder“ zusammengefasst. Zudem bot die Veranstaltung ein breites Informationsangebot sowie weitere Angebote für die neue Zielgruppe.

 

2016 wird anders

Während der Prolight + Sound und der Musikmesse 2015 hat die Messe Frankfurt ein neues Konzept für beide Veranstaltungen vorgestellt. Dieses richtet beide Veranstaltungen ab 2016 noch stärker an den Bedürfnissen der Veranstaltungs- sowie der Musikinstrumentenindustrie aus. Die zahlreichen Produkterweiterungen bei der Prolight + Sound in den letzten Jahren führen zu Wachstumspotenzialen, denen die Veranstalter mehr Raum geben müssen. Daher wird die Prolight + Sound ab 2016 auf die Ostseite des Frankfurter Messegeländes ziehen und die Hallen 1, 3, 4 und 5 sowie zur Verfügung stehende Kongress- und Außenflächen belegen. Für die Musikmesse wird eine exklusive Businesshalle etabliert, zu der nur der Fachhandel Zutritt hat und in der Fachbesucher und Aussteller mehr Raum und Kontaktflächen für ungestörte Geschäftsgespräche erhalten. Um das neue Konzept umzusetzen, wird die Musikmesse ab 2016 in das Westgelände der Messe Frankfurt ziehen. Sie bleibt damit auch in ihrer neuen Heimat in den Hallenebenen 8, 9.0, 9.1, 11.0, 11.1, Galleria und Portalhaus sowie mit angrenzenden Außenflächen mindestens genauso groß wie bisher. Zudem wird die Musikmesse an allen vier Tagen für musikinteressierte Endverbraucher geöffnet sein.

Um sowohl die neue Endverbraucherkomponente der Musikmesse als auch die Fachbesucherfokussierung der Prolight + Sound zu stärken und zudem die wichtigen Synergien beider Veranstaltungen beizubehalten, wird sich ab 2016 die Tagesfolge beider Messen ändern. Die Prolight + Sound wird bereits am Dienstag (05. April 2016) beginnen und am Freitag (08. April 2016) enden. Die Musikmesse beginnt am Donnerstag (07. April 2016) und endet privatbesucherfreundlich am Sonntag (10. April 2016). Ebenfalls werden die Öffnungszeiten geändert: Die Messen sind 2016 täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

 

Interview mit Michael Biwer (Leiter der Prolight + Sound) & Kai Hattendorf (Bereichsleiter Digital Business + Entertainment Messe Frankfurt)

Insbesondere das neue Konzept hat bei uns und auch bei einigen Ausstellern noch einige Fragen aufgeworfen. Daher interviewten wir Michael Biwer den Leiter der Prolight + Sound sowie Kai Hattendorf den Bereichsleiter Digital Business + Entertainment zur abgeschlossenen Messe sowie den Neuerungen.

Markus Beug-Rapp On Axis (MBR): Im Vergleich zur Prolight + Sound 2014: Konntet ihr dieses Jahr einen Unterschied in der Stimmung von Aussteller und Besuchern feststellen?

Michael Biwer (Leiter der Prolight + Sound)
Michael Biwer (Leiter der Prolight + Sound)

Michael Biwer Prolight + Sound (MB): Die Branche wächst weiterhin rasant – die Grundstimmung nehmen wir aktuell sogar noch ein wenig positiver wahr als im letzten Jahr. Das hat sich selbstverständlich auch auf die Prolight + Sound 2015 ausgewirkt. Vor allem die gute Besucher- und Ausstellerentwicklung hat für glückliche Mienen auf beiden Seiten gesorgt. Die Unternehmen lobten die ausgezeichnete Besucherfrequenz – die Fachbesucher freuten sich nicht nur über ein noch breiteres Produktspektrum, sondern auch über die immer spektakuläreren Präsentationen und Installationen, mit denen die Aussteller ihre Aufmerksamkeit erregten.

Somit konnte die Veranstaltung ihre hervorragenden Zufriedenheitswerte erneut bestätigen: 84 % der Aussteller und sogar 97 % der Fachbesucher waren mit dem Erreichen ihrer Besuchsziele zufrieden.

MBR: Ich vermute, dass ihr die Prolight + Sound als Ganzes bewertet aber dennoch: Gab es für euch ein herausragendes Highlight dieses Jahr, was besonders schön oder außergewöhnlich war?

MB: Wir freuen uns besonders, dass wir in diesem Jahr den neuen Themenschwerpunkt „Stagery“ erfolgreich aus der Taufe heben konnten. Damit haben wir der Branche rund um Theater und Film die Möglichkeit gegeben, sich gemeinsam mit den weiteren Segmenten der Event-Industrie zu präsentieren, zu treffen und zu informieren. In diesem Zusammenhang bot das „Theater- und Filmkolloquium“ ein überaus prominentes Aufgebot an Rednern – darunter unter anderem der international einflussreiche Regisseur Robert Wilson. Auch sonst gab es zahlreiche Highlights im Event-Programm. Besonders beeindruckend: der Auftritt des Show-Roboters NOX auf der Eventplaza Conference als Beispiel für spektakuläre Inszenierungsmöglichkeiten bei Veranstaltungen.

 

 

MBR: Im kommenden Jahr gibt es einige sehr auffällige Veränderungen: zum Einen zieht die Prolight + Sound in die bisherigen Musikmesse-Hallen 1, 3, 4 und 5 und umgekehrt die Musikmesse in die Hallen 8, 9 und 11. Wie kam es zu dieser Maßnahme und worin liegt der Vorteil für die Aussteller sowie Besucher?

Kai Hattendorf (Bereichsleiter Digital Business + Entertainment Messe Frankfurt)
Kai Hattendorf (Bereichsleiter Digital Business + Entertainment Messe Frankfurt)

Kai Hattendorf Messe Frankfurt (KH): Die Veranstaltungsbranche boomt – und mit ihr hat auch die Prolight + Sound in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum an den Tag gelegt. Das möchten wir auch weiterhin ermöglichen, und dafür schaffen wir jetzt die Voraussetzungen. So sichern wir den nötigen Raum für zukünftige Erweiterungen um neue Produktgruppen und Programmbestandteile – und werden damit auch weiterhin die gesamte Branche so umfangreich abbilden wie keine andere Veranstaltung.

Davon profitieren Besucher und Aussteller gleichermaßen. Der Geländetausch geht dabei jedoch keinesfalls mit einer Verkleinerung der Musikmesse einher: Diese bleibt mit über 95.000 Brutto-Quadratmetern Hallen-, Außen- und Konferenzfläche mindestens so groß wie bisher. Zudem bietet die Halle 8, die zukünftig zur Musikmesse gehört, die idealen Voraussetzung für die Errichtung einer neuen, großen Business-Welt. Auf einer Fläche von vier Fußballfeldern können hier Aussteller den Einkaufsentscheidern ihre Produkte präsentieren, in ruhiger Atmosphäre Handel treiben und den fachlichen Austausch forcieren.

MBR: Ich kenne einige Aussteller, die ihre Stände auf ihren bisherigen Standplatz bzw. die Halle hin geplant haben: Wie haben die Aussteller auf die neue Hallenbelegung reagiert?

KH: Grundsätzlich erkennt die Branche die Chancen, die sich aus dem neuen Konzept und die neue Hallenbelegung ergeben – auch viele wichtige Verbände rund um die Veranstaltungsbranche haben uns nochmals ihre Unterstützung bei der Realisierung zugesichert. Natürlich gibt es Fragen an uns, auch bezüglich künftiger Platzierungen und technischer Gegebenheiten hinsichtlich der Standplanungen. Das ist ganz normal, das kennen wir von anderen Messen aus unserem Portfolio, die wir in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet haben.

Daher freuen wir uns über alle Anregungen und auch konstruktive Kritik – denn wir möchten bei der Umsetzung alle Interessen berücksichtigen, eventuelle Unsicherheiten ausräumen und den bestmöglichen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.

MBR: Neben der neuen Hallenbelegung wird die Musikmesse zeitlich von der Prolight + Sound (teilweise) entkoppelt: Wie kam es zu dieser Überlegung bzw. Maßnahme? Welche Gründe gibt es, dass Endkunden im kommenden Jahr für vier Tage Zutritt zur Musikmesse erhalten?

KH: Mit der neuen Tagesfolge setzen wir einen Wunsch der Branche um. Für Event-Techniker war es bisher oft schwierig, die Prolight + Sound am Samstag zu besuchen, da sie am Wochenende häufig auf Veranstaltungen eingespannt sind. Umgekehrt erleichtern wir mit dem neuen Musikmesse-Sonntag die Möglichkeit für MI-Händler in kleinen Betrieben einen Messebesuch der abseits der Geschäftszeiten. Indem wir die Unterteilung in „Fachbesuchertage“ und „Publikumstage“ auflösen, schaffen wir hier eine durchgängig hohe Business-Qualität an allen vier Messetagen. Das wird möglich durch die Aufteilung der Musikmesse in eine „Business only“-Welt und die publikumsoffenen Erlebnishallen.

Im Sinne der Aussteller möchten wir das Besucherpotenzial der Musikmesse voll ausnutzen. Daher geben wir dem musikinteressierten Publikum am gesamten Wochenende die Möglichkeit, die Innovationen der Branche zu erleben. Zwei wesentliche Entwicklungen sind ausschlaggebend für die Öffnung für das Publikum an allen Messetagen: Die Vertriebsstrukturen in der Branche verändern sich, das bestätigen uns alle. Zudem wird weniger aktiv musiziert. Damit wird es für viele Aussteller ein immer wichtigeres Messeziel, die Endkunden anzusprechen.

MBR: Besucher der Musikmesse und Prolight + Sound erhielten mit dem Kauf eines Tickets bisher Einlass für beide Messen: Ist das im kommenden Jahr nach wie vor so vorgesehen, trotz der zeitlichen Trennung?

KH: Selbstverständlich wird es auch weiterhin Tickets geben, die den Einlass zu beiden Messen am Donnerstag und Freitag ermöglichen. Auch mit dem neuen Konzept werden wir die wertvollen Synergien bewahren und stärken, die sich durch die parallele Veranstaltung vonProlight + Sound und Musikmesse ergeben – für Aussteller ebenso wie für Besucher.

MBR: Ganz allgemein: Kann man in einigen kurzen Sätzen zusammenfassen, warum die Änderungen geplant bzw. notwendig wurden und wer die Entscheidungen mitverantwortet hat bzw. daran beteiligt war?

KH: Unsere Aufgabe als Veranstalter ist es, ein Messeformat zu finden, das all den Ansprüchen der vertretenen Branchen gerecht wird, den Erfolg sämtlicher Akteure sichert – und gleichzeitig die Schnittmengen der Musik- und Veranstaltungsindustrie im Auge behält. Mit dem gesamten Team der Prolight + Sound und der Musikmesse sowie mit den Experten der Messe Frankfurt haben wir das neue Konzept über Monate hinweg ausgearbeitet. Wichtig war uns dabei, die Branche von Anfang an in die Entscheidungsfindung miteinzubinden. Wir waren und sind im ständigen Dialog mit der Industrie, haben den Markt genau analysiert und Umfrageergebnisse im Detail ausgewertet.

Die am häufigsten geäußerten Wünsche: eine klare Positionierung der Prolight + Sound als Handelsplatz und als Impulsgeber für Anwender, mehr Gelegenheit für ungestörte Geschäftsgespräche sowie ein verstärkter Kontakt zu Musikinteressierten auf Musikmesse-Seite. Diese Stimmen aus der Branche waren die Grundlage für das neue Konzept – und all das setzen wir mit den Änderungen um. Genau so, wie wir das Konzept an den Wünschen der Brancheausgerichtet haben, möchten wir es auch gemeinsam und partnerschaftlich mit Händlern, Herstellern, Verbänden umsetzen und in den kommenden Jahren weiterentwickeln. Die Kompetenz der Branche und unser Know-how als Veranstalter: Das wird die Erfolgsformel für die Zukunft der Prolight + Sound und Musikmesse sein.

 

Die Statements der Aussteller

 

S.E.A.

Sebastian Mertens (Marketing & PR)

Avids neue Venue S6L

Für S.E.A. waren sowohl Musikmesse als auch Prolight + Sound ein voller Erfolg. Neben den Audio-Installationsprodukten von Apart Audio konnten wir auf der Prolight + Sound großes Interesse an den Lautsprechersystemen von K-array sowie an dem revolutionären Live-Mischpult-System VENUE S6L von Avid verzeichnen. Auch unser Messestand auf der Musikmesse hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Das vollständig neu konzipierte Standkonzept wurde extrem gut angenommen. Neben spannenden Neuheiten, u. a. von Manley Labs, Chandler Limited und Drawmer, lockte unser mit Outboard-Highlights bestücktes Demostudio zahlreiche Messebesucher an unseren Stand.

Mit der Musikmesse verbinden wir eine tolle Atmosphäre, das alljährliche Wiedersehen mit Freunden aus der Branche und den Austausch mit Händlern, Vertriebspartnern, Herstellern und Medienpartnern. Ebenso wichtig sind natürlich die zahlreichen Gespräche mit Musikern und Studioanwendern, die sich für unsere Vertriebsprodukte interessieren.

Im Zeitalter frei verfügbarer Information auf allen digitalen Kanälen wird es immer schwieriger potenzielle Messebesucher – sowohl Händler als auch Endanwender – für ein Event dieser Größenordnung zu begeistern und aus einem größeren Einzugsgebiet nach Frankfurt zu locken. Auch wenn unserer Ansicht nach das Hören und Erleben von Geräten vor Ort durch nichts zu ersetzen ist, so hat die Messe unter Musikern in Teilen ihren Reiz als das Highlight des Jahres verloren. Hier steht die Messe Frankfurt vor großen Herausforderungen, was ja auch die Pläne für die konzeptionelle Neuausrichtung von Musikmesse und Prolight + Sound ab dem nächsten Jahr belegen.    

Als Aussteller, der sowohl auf der Musikmesse wie auch der Prolight + Sound vertreten ist, stehen wir den Plänen der Messe Frankfurt skeptisch gegenüber – insbesondere die zeitliche Verschiebung der beiden Messen bewerten wir negativ. In den vergangenen Jahren konnten wir in puncto Logistik sowie Auf- und Abbau Synergien nutzen. Ab 2016 wird dies nun deutlich erschwert. Die strikte Abgrenzung beider Messen voneinander birgt ein Risiko, da die Übergänge sowohl auf Seiten der Besucher als auch der Aussteller fließend sind. Auch inhaltlich befürchten wir daher, dass wichtige Synergien zwischen Prolight + Sound und Musikmesse verloren gehen. Viele wichtige Fragen für die inhaltliche Ausgestaltung sind aus unserer Sicht noch zu klären.

Martin Professional

Pernille Høgsberg (Sales Support Specialist, EMEA South & Central Europe)

Impressionen vom Martin-Professional-Messestand auf der Prolight + Sound 2015Für mich sah es so aus, dass die diesjährige Prolight + Sound deutlich weniger Besucher verzeichnen konnte als im Vorjahr; vermutlich aufgrund des relativ späten Messetermins. Allerdings war Martin Professionals Stand in Halle 9 von früh bis spät von nationalen und internationalen Kunden, Geschäftspartnern und nicht zuletzt von unseren vielen Fans, die die neusten Martin-Produkte aus erster Hand erleben wollten, sehr gut besucht. Trotzdem hätten wir uns eine höhere Beteiligung an Neukunden gewünscht. Denn leider bemerken wir die letzten Jahre einen immer geringer werdenden Anteil an Neukunden auf der Messe.

Besonders hervorheben möchte ich aber das überwältigend gute Feedback zu unserer MAC-Quantum-Serie. Obwohl diese schon Ende 2014 auf den Markt gebracht wurde, widmeten sich sehr viele unserer Besucher diesen LED-basierten Scheinwerfern. Somit wurden schon während der Messetage viele Bestellungen aufgegeben.

Über die geplante „Trennung“ der Prolight + Sound von der Musikmesse freuen wir uns. Die neue Platzierung der Prolight + Sound in den attraktiven vorderen Hallen sehe ich als einen klaren Vorteil, zudem passen die neuen Öffnungszeiten von 10–19 Uhr sehr gut zu unserer Branche. Allerdings sind vier Messetage aus unserer Sicht zu viel. Uns würde es völlig ausreichen, wenn die Prolight + Sound von Mittwoch bis Freitag stattfinden würde.

IAD

Frank Swierzy (Verkaufsleiter)

Der Messestand von IAD mit dem Brand KV2 auf der Prolight + Sound 2015Für uns lief die Prolight + Sound besser als erwartet. Wir konnten viele interessante und neue Kontakte generieren. Die Kunden waren meist schon gut informiert und kamen mit sehr gezielten Fragen auf unseren Messestand. Für uns ein Zeichen dafür, dass sichdie Besucher vorab intensiv mit neuen Produkten beschäftigen. Das hatte schon eine gewisse Qualität.

Bedingt durch mehrere KV2-Installationen in deutschen Musical-Theatern kamen gerade aus dem Theaterbereich viele, neue Interessenten auf uns zu. Ein Beweis, dass wir zwischenzeitlich anders wahrgenommen werden. Wir sind auf dem Weg vom reinen MI-Vertrieb zum Problemlöser im ProAudio-Segment. In diesem Jahr waren wir erstmals nicht mit einem eigenen Stand vertreten, sondern haben die Stände von ARX und KV2 audio mit unserer Anwesenheit beglückt. Das war im Vorfeld schon ein sonderbares Gefühl, hat sich in der Praxis aber als durchaus positiv herausgestellt. Der interessierte deutschsprachige Besucher hatte so immer einen Ansprechpartner direkt vor Ort. Unsere Bedenken wurden so sehr schnell ausgeräumt. Allerdings ist es einfach keine Ordermesse mehr, wie noch vor Jahren. Das muss man sich immer wieder vor Augen halten.

Gut gefallen haben mir die gut besuchten KV2-audio-Demos auf der Concert Sound Arena. Das Wetter hat mitgespielt und es macht einfach immer Spaß, wenn man sich umschaut und in lächelnde Gesichter schaut. Zumal wir als einziger Aussteller nicht darauf verzichten Live-Musik auf der Bühne zu präsentieren. Das wir damit auf dem richtigen Weg sind, wird unsimmer wieder von den Zuhörern bestätigt.

Wie könnte man die Prolight + Sound verbessern? Die Frage stellen sich viele Aussteller jedes Jahr. Es ist nicht einfach. Es wird viel gemeckert, aber konkrete Verbesserungsvorschläge fehlen zumeist. Außerdem hat sich der Ablauf über die Jahre „eingegroovt“. Aber die Messe ist nicht mehr allein. Viele Hersteller präsentieren ihre neuen Produkte unterdessen auf der NAMM Show oder auf der ISE in Amsterdam. Das Fehlen einiger Major Brands zeigt ja, dass man nach Alternativen sucht und das wiederum nagt an der Attraktivität des Standortes Frankfurt.

Generell stehen wir Veränderungen positiv gegenüber. Die Öffnung der Musikmesse für Endverbraucher ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Verlegung der Prolight + Sound auf die Tage Dienstag bis Freitag kommt der Veranstaltungsbranche entgegen. Ob der Hallentausch sich positiv auswirkt, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall verkürzt es für uns den Fußweg vom Einlass. Wir sind jedenfalls gespannt, was sich die Messe als Ersatz für die Concert Sound Arena einfallen lässt, denn die müsste ja „mitwandern“.

Der Weg von Halle 3 oder 4 zum jetzigen Standort (4 x am Tag) erfordert ja schon fast Outdoor Equipment. Eventbühnen könnten ein bisschen verloren gegangenes Flair zurückbringen. Viele „alte Hasen“ vermissen ja schon seit Jahren den Rock 'n' Roll. Das könnte ein bisschen vom alten Feeling zurückbringen.

Zur Businesshalle ist zu sagen, dass der Gedanke zwar durchaus sinnvoll ist, aber wahrscheinlich in der Praxis nur Vertrieben/Herstellern in einer gewissen Größenordnung nutzt. Speziell die „Kleinen“ können ja nicht den Stand unbeaufsichtigt lassen, um in einer anderen Halle Gespräche zu führen. Der Start um 10 Uhr ist praxisgerecht, allerdings das Ende um 19 Uhr weniger. Viele Tagesbesucher versuchen ja jetzt schon, die allabendlichen Staus um Frankfurt herum zu umgehen, indem sie die Messe schon gegen 17 Uhr verlassen.Daher zieht sich die letzte Stunde manchmal doch etwas. Wenn im nächsten Jahr die Messe erst um 19 Uhr schließt wird sich dadurch die Situation leider nicht verbessern.

Musikhaus Kirstein

Jutta Kühl (Public Relations)

Musikhaus Kirstein auf der Musikmesse 2015Wir hatten den Eindruck, dass es insgesamt ein ganzes Stück weit ruhiger zuging als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig war aber deutlich spürbar, dass das Publikum weitaus zielgerichteter agierte. Für unseren Messeauftritt können wir im Nachhinein ein durchweg positives Fazit ziehen – nicht nur was die Geschäftsabschlüsse betrifft. Wir durften uns über eine Unmenge sympathischer Besucherkontakte und viele tolle Feedbacks freuen. Zugute kam uns auch ein für unsere Bedürfnisse extrem vorteilhafter Standort mit absolut humanem Geräuschpegel. Für uns als Aussteller hochwertiger Harmonikas unabdingbar, um unseren Standbesuchern die Chance zu bieten, unsere Instrumente wirklich vernünftig antesten zu können.

Aus Besuchersicht war es auf der Messe wie immer: groß, bunt, vielfältig. Wirkliche, echte Neuheiten darf man aber, wenn man sich beispielsweise die Gitarren- oder Keyboard-Sektion anschaut, eher selten erwarten. Oft drängt sich einem geradezu das Gefühl auf, die Hersteller würfelten quasi mit Materialien, Hardwarekomponenten und Farben, damit sie um jeden Preis ein „neues“ Modell präsentieren zu können. Für viele Besucher dürften hingegen die Hallen 9.0 und 5.1 ein echtes Highlight gewesen sein. Mehrere Kollegen gerieten angesichts gefühlter Trilliarden von Nebel und Lichteffekte streuenden Moving Lights ins Schwärmen („Weltuntergangsstimmung, Alter!“). Fette Lichtcontroller im Gegenwert eines Autos und megacoole Laser taten ihr Übriges.

Da wir glauben, dass die Besucherklientel – wenn man mal ganz ehrlich ist – auch bislang schon immer an allen Tagen aus einem Mix privat interessierter und beruflich motivierter Besucher bestand, die ganze Geschichte also nie wirklich hundertprozentig auf reine Händlerkontakte ausgerichtet war, begrüßen wir die offizielle Öffnung der Musikmesse für Privatpersonen an allen Tagen. Gleichzeitig dürften die Veranstalter ruhig noch etwas an den marginalen, ganz profanen Konzepten arbeiten: Ein einwandfrei funktionierendes WLAN und ein vielfältigeres Essensangebot würden der Messe sicherlich ganz gut zu Gesicht stehen.

EATON

Franck Tiesing (Northern & Eastern Europe Sales Manager - Zero 88)

Franck Tiesing (Northern & Eastern Europe Sales Manager - Zero 88)Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Prolight + Sound. Das Feedback zur neuen Zero 88 Lichtsteuerungsserie FLX & WING hat unsere Erwartungen übertroffen. Auch unsere anderen Produktneuigkeiten liegen im Trend und bieten Kunden neue Anwendungsmöglichkeiten.

Die Besucherzahlen in der Halle 11 waren in den ersten drei Tagen sehr gut. Der Samstag war wie zu erwarten leider erneut etwas enttäuschend.

Die neuen Öffnungstage Dienstag bis Freitag für 2016 halte ich für sinnvoll, allerdings wären die Öffnungszeiten 10:00–18:00 Uhr völlig ausreichend. Der Geräuschpegel muss umgehend reduziert werden und auch der ständige Haze in der Halle ist nicht wirklich angenehm. Die Veranstalter der Prolight + Sound sollten grundsätzlich mehr mit den Ausstellern kommunizieren, um Verbesserungsvorschläge direkt zu erfahren.

Meyer Sound

Sascha Khelifa (Geschäftsführer Meyer Sound Lab. Germany GmbH)

Sascha Khelifa (Geschäftsführer Meyer Sound Lab. Germany GmbH)Die Prolight + Sound 2015 war für Meyer Sound ein voller Erfolg. Mit der Markteinführung unseres kleinsten und vielseitig einsetzbaren LEOPARD-Line-Array, dem neuen Mitglied unseres Flaggschiffs, der LEO-Family und dem dazugehörigen 900-LFC Low Frequency Control Element konnten wir den Markt begeistern. Die ersten Bestellungen wurden noch auf dem Messestand getätigt. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Neuentwicklungen am Puls der Zeit sind und dem Bedarf unserer Kunden gerecht werden.

Momentan sind wir mit der Messe als solches sehr zufrieden, wir sind aber gespannt, was die Neuorganisation der Prolight + Sound und der Musikmesse mit sich bringen. Wir werden nächstes Jahr in eine andere Halle umgezogen und werden uns hier noch intensiv mit der Prolight + Sound abstimmen.

LMP

Marc Petzold (Geschäftsführer)

Impressionen von Robe am LMP-MessestandWir konnten in der neu konzipierten LMP City sowohl eine deutliche Steigerung der Besucherzahl als auch der Kontaktqualität verzeichnen. Insofern zählt die Prolight + Sound 2015 zu unseren besten Messebeteiligungen überhaupt. Dass es dann auch noch mehrere Awards für uns gab, rundet diesen positiven Eindruck weiter ab.

LMP wurde im Rahmen der 6. ROBE Distributorenkonferenz am Abend vor der Messe als erfolgreichster Distributor 2015 weltweit ausgezeichnet und bekam weiterhin einen Award für das „beste Projekt“. Dazu gab es den PIPA Award für die HedgeHog Serie von High End Systems und den pma Leseraward für den ROBE Robin BMFL Spot als das Gerät des Jahres 2015 in der Kategorie Lichttechnik.

Lightpower

Ansgar von Garrel (Leiter Marketing)

MA Lighting präsentierte am Lightpower-Messestand auf der Prolight + Sound 2015 die neue dot2Die Prolight + Sound war für uns im Allgemeinen sehr erfolgreich. Besonders die neue dot2-Serie von MA Lighting, der Clay Paky Scenius und der Robert Juliat Dalis sorgten für großes Kundeninteresse.

Die Neal Preston Ausstellung in Halle 4.1 war ein besonderes Highlight, welches die Musikmesse und die Prolight + Sound thematisch perfekt verbunden hat.

Mit den Änderungen der kommenden Prolight + Sound sehen wir erst einmal kein Problem. Zur neuen Hallensituation müssen wir uns erst einmal ein komplettes Bild machen um das beurteilen zu können.

JB-Lighting

Stephanie Walloner (Leiterin Vertrieb & Marketing)

Das JB-Lighting-Messeteam auf der Prolight + Sound 2015

Die Prolight + Sound 2015 war für uns eine sehr gute Messe. Die Auswertung der Messekontakte ergab eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr und die neuen Produkte sind sehr gut angenommen worden. Nach wie vor ist die Anzahl internationaler Besucher hoch und unterstreicht den Leitmesse-Charakter der Prolight + Sound.

Spannend wird, wie sich die Trennung von Musikmesse und Prolight + Sound in 2016 auswirken wird. Für einen Großteil unserer Kunden ist die Musikmesse überhaupt kein Thema und diese werden die Trennung der Messen möglicherweise nur am Rande bemerken. Ein kleinerer Teil wird den Messebesuch anders planen als in der Vergangenheit und ihn auf die Tage verlagern, an denen sowohl die Prolight + Sound wie auch die Musikmesse geöffnet haben. Das könnte für uns als Aussteller interessant sein, da dies den Donnerstag und Freitag möglicherweise dadurch aufwertet, dass mehr Geschäftsleute und Fachbesucher Termine an diesen Tagen wahrnehmen. Die Neustrukturierung der Hallen wird eine große Herausforderung sein, die seitens der Messe viel Information gegenüber Ausstellern wie Besuchern im Vorfeld erfordert. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass selbst kleinere Umstrukturierungen zu großer Verwirrung beim Besucher und entsprechend leeren Messehallen führen können.

Wir waren bis dato mit der Halle 9.0 sehr zufrieden und erwarten am neuen Standort eine vergleichbare Qualität, was die Infrastruktur der Halle angeht und die speziellen Bedürfnisse, die Aussteller im Lichtsegment haben.

Profil Marketing

Ulrich Lissner

Sonnet präsentierte auf der Musikmesse 2015 nützliche Tools für den MacFür uns als Agentur (u. a. für Sonnet) war die Musikmesse sehr positiv und das Interesse der Journalisten an den Produkten unserer Kunden war sehr hoch. Uns ist jedoch aufgefallen, dass in den Hallen offensichtlich weniger Aussteller anwesend waren. Auch hatten wir das Gefühl, dass an den ersten beiden Tagen die Besucherzahl geringer war als in den Jahren zuvor.

Auch wenn es nur indirekt mit der Musikmesse und den Ausstellern zu tun hatte, empfand ich das Catering-Angebot dieses Jahr besser und preiswerter. Die Fotoausstellung von Neal Preston in Halle 4 war mein absolutes Highlight der Messetage.

Was uns nicht so gefallen hat: Die Veranstalter der Musikmesse könnten für bessere Luft in den Hallen sorgen. Speziell in Halle 5.1 war die Luft sehr warm.

Highlite

Ton Meisen (Marketing/Communication)

400 neue Produkte präsentierte Highlite auf der Prolight + SoundDie Prolight + Sound hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Es gab ausschließlich positive Reaktionen auf unsere neuen Produkte. Unter den mehr als 400 Neuerscheinungen befanden sich unter anderem aus der Infinty-Line die Washled iW-1915W – ausgestattet mit 19 x 15 Watt Osram-LEDs. Aber auch die Moving Pixel-Matrix iM-2515 wurde sehr positiv angenommen. Großes Interesse bestand bei unseren Standbesuchern auch an dem neuen Sunpanel IPW-150 von Showtec.

Den geplanten Änderungen stehen wir skeptisch gegenüber. Wir brauchen den Samstag für die Nachwuchstechniker. Aber auch die Musiker die überwiegend die Musikmesse besuchen benötigen in der Regel ja auch Licht- und PA-Technik für ihre Auftritte. Da kamen in der Vergangenheit immer sehr viele Besucher an unseren Stand in der Halle 11, damit sie sich über bezahlbare Einsteigerprodukte informieren können – die wir in guter Qualität bieten.

United Brands

Wolfgang Garçon (Geschäftsführer)

Wolfgang Garçon (Geschäftsführer United Brands)Die Stimmungslage in der Branche und auf der Messe ist positiv und zuversichtlich – auch wenn die Kaufinteressenten achtsamer mit ihren Kaufentscheidungen umgehen, da das Volumen für neue Technologien immer größer wird.

Unser Verkaufsteam war von morgens bis abends mehr als ausgelastet, wir hatten sehr viel Frequenz auf unserem Stand. Im Vergleich zum letzten Jahr stießen wir hier auf noch mehr Interesse und mehr Kunden – auch auf internationaler Ebene.

Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e. V.

Reinhold Dienes (Geschäftsführender Vorstand)

Nachdem wir im Jahr zuvor lediglich als Referenten aktiv gewesen sind, waren wir 2015 das erste Mal mit einem Messestand dabei. In unserer Funktion als Dachverband von zwölf Berufsverbänden verfolgen wir gemeinsam mit dem Messeteam das Ziel, Filmleute stärker auf die Prolight + Sound zu ziehen. Das Stagery-Konzept kommt uns dabei sehr entgegen, denn die Film- und Fernseh- sowie die Veranstaltungsbranche wachsen immer mehr zusammen.

Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden

Angelika Laubmeier (Vorsitzende)

Wir haben uns hervorragend von der Messe Frankfurt aufgenommen gefühlt. Alles hat sehr gut geklappt und unsere Vorträge sind sehr gut angekommen. Insgesamt sind während der Messetage etwa 150 bis 200 Besucher aus unserem Netzwerk gezielt zu uns gekommen.

Alcons Audio

Tom Back (Managing Director)

Messe-Crew Alcons Audio: v. l. n. r. Maurice Laarhoven, Danielle Schouten, Carsten Albrecht, Tom Back

2015 war für uns die erfolgreichste Prolight + Sound überhaupt. Das LR28 sorgte für großes  Aufsehen am Stand. Ebenso, als die norwegische Rentalfirma Trondheim Lyd stolz den weltweit ersten Kauf des Systems, bestehend aus 32 x LR28 mit BC543 Cardioid Bässen und Sentinel S10 Controller-Verstärkern bekannt gab. Wie im jedem Jahr wurde auch in diesem Jahr am Donnerstagabend nach der Messe das  traditionelle jährliche Alcons Dinner in einer externen Location gefeiert. Für das Alcons Dinner haben wir verschiedene unserer Systeme aufgebaut, sodass unsere Gäste diese testen, ausprobieren und hören können.

Ich persönlich bin immer sehr stolz, wenn unsere weltweiten Partner zusammen kommen und ihre Erfahrungen „ihres Kreuzzugs der Verbreitung des pro-ribbon Evangeliums“ austauschen. Es ist schon sehr speziell, Gäste von buchstäblich überall auf der Welt zu versammeln, denn die Kommunikation ist manchmal hinsichtlich unterschiedlichen Sprachen etwas schwierig , aber letztendlich gibt es beim Zusammentreffen ein allgemeines und bindendes Element: Alcons Audio.

Monkey Banana

Daniel Bruskowski (Geschäftsführer)

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder neue Vertriebspartner National und International gewinnen. Auch ein Großteil unserer User hat uns in diesem Jahr wieder an unserem Stand besucht, um die neuesten Produkte wie die Gibbon AIR oder die Gibbon 6 anzutesten. Mit Charter Oak, der neuen Marke in unserem Vertrieb, haben wir nun auch Studio-Mikrofone und Mastering-Outboard-Equipment im Vertrieb. Wir haben uns über das rege Interesse an diesen Produkten sehr gefreut.

Sehr besondere und außergewöhnliche Momente haben uns sehr viele Anwender beschert, die uns glücklich und stolz ihre mit unseren Produkten produzierte Musik vorgeführt oder uns ihre aktuelle CD geschenkt haben und sich in diesem Rahmen bei uns bedankt haben. Das sind die Momente, die unser Herz höher schlagen lassen.

Die Musikmesse mit ihrer räumlichen Aufteilung – so wie die letzten Jahre – gefällt uns sehr gut. Für uns gibt es nichts zu beanstanden. Wir stehen jedoch der neuen Ausrichtung skeptisch gegenüber, da wir – wie bereits erwähnt – mit der jetzigen Situation sehr zufrieden sind. Wir denken nicht, dass die konzeptionelle Neuausrichtung der Messe für uns als Hersteller und Aussteller Vorteile bringen wird.

Wir möchten uns bei allen Besuchern recht herzlich bedanken, besonders bei denjenigen, die sich an unserer verrückten Selfie-Aktion beteiligt haben. Das Feedback war überwältigend!

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 13 Mai 2015 23:57
Markus Beug-Rapp

Chefredakteur On Axis

Vom Berufsmusiker, Tontech und Stimmtrainer zum Schreiberling. Seit 2004 als Musik- und Veranstaltungsjournalist aktiv.

Webseite: www.onaxis.de

2 Kommentare

  • Kommentar-Link Werner Sonntag, 10 Mai 2015 16:36 gepostet von Werner

    Mich stört es nicht, dass die Messen zeitverzögert stattfinden. Als Lichtler bin ich sowieso hauptsächlich in den Lichthallen unterwegs.

    Melden
  • Kommentar-Link Tom Sonntag, 10 Mai 2015 16:26 gepostet von Tom

    Als langjähriger Besucher der Prolight & Sound muss ich dann wohl etwas umplanen, da ich immer am ersten Messetag anwesend war aber auch gerne mal auf der Musikmesse vorbeigeschaut habe. Hmmmm.....muss dann halt mal gucken ob es sich ein paar Tage später auch noch lohnt.

    Melden

Schreibe einen Kommentar

Trage hier deinen Kommentar ein ...