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Der richtige Inhalt für deine Visitenkarte

Vollkontakt in der Geschäftswelt

Eine Visitenkarte ist nicht nur für seriöse Geschäftsleute ein Muss. Wer um Aufträge wirbt oder Produkte und Dienstleistungen an den Mann bringen will, sollte alle relevanten Daten zur eigenen Person kompakt zusammenhaben. Welche Infos auf eine Visitenkarte gehören, erfährst du im folgenden Beitrag und erhältst zudem für die gängigsten Programme Vorlagen.

Visitenkarten sind dein persönliches Aushängeschild, wenn du in geschäftlicher aber auch persönlicher Beziehung nicht in Vergessenheit geraten willst.

Er: „Ich ruf dich an!“
Sie: „Ok.“
Er: „Dann gib mir schnell deine Telefonnummer.“
Sie: „Steht im Telefonbuch.“
Er: „Ok, aber wie ist dein Name?“
Sie: „Steht auch im Telefonbuch.“
Er: „ähhhmm ???“ ...

Diese Szene haben wir sicher in der ein oder anderen Variante im TV gesehen und uns gedacht „wie blöd ist das denn“. Wenn auch nicht mit ganz so viel Komik garniert, passiert das leider immer wieder unter Geschäftsleuten oder bei sonstigen offiziellen Anlässen. Oder haben wir es nicht alle schon erlebt, dass wir jemanden auf der Baustelle, nach dem Event oder auf einer Messe treffen oder vorgestellt bekommen und nur wenig Zeit haben für ein ausführliches Kennenlernen. Damit man sich gegenseitig nicht vergisst gibt es eine einfache kostengünstige Erfindung, die sich Visitenkarte nennt.

Wenn man jedoch keine Visitenkarte hat, bleiben eigentlich nur noch drei Möglichkeiten: Entweder man kritzelt – nachdem wir Schreibutensilien organisiert haben – schnell, den Namen und die Telefonnummer, evtl. auch noch die E-Mail-Adresse und das Unternehmen auf einen Zettel und steckt diesen ein oder wir tippen die Daten gleich ins Smartphone und hoffen darauf den Kontakt unter all den anderen wieder zu finden. War noch was? Ach ja, die dritte Möglichkeit: Nach einem Tag mit vielen Begegnungen z. B. auf einer Messe – vergessen wir den Namen einfach wieder.

Wie du sehen kannst, spielt auch in der digitalisierten Welt von heute, die Visitenkarte noch eine wichtige Rolle. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass alle wichtigen Daten übersichtlich zur Verfügung stehen. Selbstverständlich muss eine Visitenkarte individuell sein, wenn es um die Informationen geht. Beim Design hingegen kommt es darauf an, ob es für eine einzelne Person ist oder ein ganzes Unternehmen mit einer durchgängigen CI (Corporate Identity).

 

Was muss drauf?

Muss-Angaben:

  • Neben deinem Namen sowie Position,
  • dem Unternehmensnamen und dem Logo findet man auf einer Visitenkarte in der Regel die Kontaktdaten.
  • Neben der Telefonnummer (mit richtiger Durchwahl) gehört heutzutage unbedingt
  • die E-Mail-Adresse auf die Visitenkarte.
  • Wer noch ein Fax hat, sollte auch diese Nummer aufschreiben.
  • Wer viel unterwegs ist, sollte zusätzlich noch die Mobilfunknummer angeben.
  • Auch die Anschrift des Unternehmens
  • sowie die Web-Adresse gehören zu den Pflichtangaben.

 

     
  

Internationale Kontakte


Wer häufig mit internationalen Personen zu tun hat, sollte bei der Telefonnummer unbedingt die Landesvorwahl angeben. Für Deutschland ist das bekanntermaßen die +49

  
     

 

Kann-Angaben: Bevor du dir jetzt überlegst, wie du die Visitenkarte mit Infos zukleistern kannst, möchte ich anmerken, dass Übersichtlichkeit und ein schönes, aufgeräumtes Design in der Regel zielführender ist, als eine quitschbunte zweiseitig vollgeschriebene Karte.

  • Zusätzliche Kontaktinfos zum Unternehmen wie eine firmenübergreifende E-Mail-Adresse oder
  • die Telefonnummer zur Zentrale können vermerkt werden.
  • Zu überlegen ist es auch, ein Foto von sich unterzubringen, damit der Geschäftspartner einen persönlicheren Bezug herstellen kann.
  • Auch wenn es schönere Design-Elemente gibt: QR-Codes sind nützliche Tools, wenn es darum geht analog vorhandene Infos automatisch zu digitalisieren. So ist es problemlos möglich eine V-Card in sekundenschnelle mit der Smartphone-Kamera ins Telefonbuch zu transferieren. Aber auch Webseiten lassen sich somit kurzerhand zielgerichtet aufrufen ohne erst umständlich den Link einzutippen. Einfach mal in Google oder einer anderen Suchmaschine „QR Code Generator“ eintippen und durch die Suchergebnisse arbeiten. Da gibt es doch einige, die dann auch kostenlos den Code erzeugen und zum Download anbieten.

 

 

Das richtige Material & Format

Visitenkarten sind eigentlich nicht standardisiert, was es die Größe angeht: Jedoch gelten länderspeziell typische Maße. In Deutschland haben sich Visitenkarten mit den Maßen 85 x 55 mm etabliert. Ich empfehle die Maße einzuhalten, da es häufig Visitenkartenetuis gibt, die genau auf die „Standardmaße“ ausgelegt sind. Denn Karten mit Übergröße fallen zwar auf, müssen aber auch häufig geknickt werden, wenn es darum geht sie stilsicher zu verwahren.

Jeder von uns hat vermutlich schon einmal Visitenkarten am PC oder Mac erstellt und dann selbst ausgedruckt. Das Ergebnis dürfte jedoch bei den Meisten eher ernüchternd ausgefallen sein. Wer nämlich perforierte Kartenvorlagen nimmt, hat keine scharfen Kanten und wer selbst ausschneidet bekommt meistens keine wirklich geraden Schnitte hin. Davon abgesehen ist auch das zu bedruckende Material in der Regel nicht wirklich überzeugend. Je nach der benötigten Menge an Visitenkarten dürfte der DIY-Druck auch teurer sein als z. B. bei einem professionellen Anbieter drucken zu lassen.

Abschließend haben wir bei dem Anbieter viaprinto einige Vorlagen für gängige Programme u. a. Adobe Photoshop, Adobe InDesign oder Microsoft Word entdeckt, die du kostenlos downloaden kannst um dein eigenes Visitenkarten-Design zu erstellen und danach auch gleich noch drucken lassen kannst.

     
  

Vorlagen downloaden

  
     
Letzte Änderung am Montag, 07 September 2015 21:26
Markus Beug-Rapp

Chefredakteur On Axis

Vom Berufsmusiker, Tontech und Stimmtrainer zum Schreiberling. Seit 2004 als Musik- und Veranstaltungsjournalist aktiv.

Webseite: www.onaxis.de

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