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News: Clay Paky Mythos und grandMA2 beim Lake Festival

Türme im LED-Gewand

Clay Paky Mythos & grandMA2 beim LakeFestival – Fotos: © Jack Langer

Paderborn, 17. September 2015: Bereits zum sechsten Mal fand das Lake Festival, Österreichs größtes EDM-Festival, statt und bot den Besuchern auf fünf Bühnen mehr als 100 Künstler, darunter Avicii, David Guetta, Dimitri Vegas & Like Mike, Steve Aoki, Alesso und Tiesto. Für das Festival am Schwarzl See in Unterpremstetten kamen unter anderem 36 x Clay Pkay Sharpy, 34 x Clay Paky Mythos sowie 1 x grandMA2 full-size und 1x grandMA2 light zum Einsatz.

Lichtdesigner war Daniel Pusnik. Manfred Nikitser hatte die technische Leitung inne und war als MA-Programmierer neben Otto Schildknecht tätig. Lighting Crew Chief war Kenny Lippert.

Manfred Nikitser erklärte: „Bei der Bühne waren wir natürlich in erster Linie auf die Vorgaben und Wünsche der Headliner angewiesen. Diese waren zum Teil sehr kooperativ und haben die Idee für ein einheitliches Design unterstützt. Trotzdem hatte aber jeder Act auch Scheinwerfer, bei denen er keinen Kompromiss eingehen wollte. Das heißt, wenn gewisse Effekte und Bewegungen mit dem Sharpy konzipiert waren, dann ist diese Lampe auch gesetzt worden. Beim Ambient-Licht hatten wir dagegen freie Wahl. Dafür gab es einzig die Vorgabe des Veranstalters, die aufwendige Deko mit zu inszenieren und die mächtige Bühne auch zu zeigen. Das hat uns dann schnell zum Clay Paky Mythos geführt. Wohl kaum ein anderes Moving Light hat diese Multifunktionalität gepaart mit einem gewaltigen Output. Und das trotz der geringen Stromaufnahme und kleinen Baugröße.“

„Da das Festival vier Tage dauerte und an jedem Tag ein anderer Haupt-Act spielte, gab es äußerst umfangreiche Rider“, fuhr Nikitser fort. „Dazu musste eine Lösung für alle gefunden werden, ohne großartige Umbauarbeiten in der Nacht. Die Headliner haben am Show-Ende des Vortages bereits mit dem Programmieren für ihre Show begonnen. Dadurch mussten alle Crew-Mitglieder in zwei Schichten arbeiten, um die Umbauten umgehend umsetzen. Beim Ambient-Licht hingegen gab es kaum Änderungen. Als Hauptelement gab es die große Bühne mit sehr umfangreichen Wings. Dort setzte dann weiterlaufend eine Deko in Form einer Stadtmauer mit fünf Türmen pro Seite an. Die Türme wurden mit LED-Wänden und Mythos bestückt, um sie ebenfalls zu betonen.“

„Da wir flexibel in Sachen Pulte sein mussten, haben wir uns entschlossen, das gesamte System auf Art-Net auszulegen“, so Nikitser. „Am FoH stand unter anderem eine grandMA2 full-size als Hauptpult und eine grandMA2 light als Backup. Vom FoH wurde Art-Net mit einem Cisco SG300 via LWL dann zur Bühne übermittelt und dort auf die Art-Net-Knoten verteilt. Nahezu alle Acts haben die grandMA2 genutzt und bereits ein sehr gut vorbereitetes Show-File mitgebracht. Überraschend war, dass alle Headliner Acts sehr an der Einbindung des ganzen Ambient-Lichts interessiert waren. Ihre Ambient-Licht Vorgaben konnten wir dann, dank der einfachen und flexiblen Setup-Möglichkeiten der grandMA2, sehr schnell in die Show mit einbinden. Die zweite Überraschung war, dass das Backup-Pult eigentlich bei keinem Act aktiv als Full-Tracking-Backup parallel mitlief. Das war auch so von den einzelnen Operatoren gewünscht. Der Erfolg gab ihnen recht, denn innerhalb der gesamten Festivalzeit inklusive der Vorbereitung gab es keinen System-Crash oder auch nur die kleinsten Probleme.“

Quelle: Lightpower

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 September 2015 14:22

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