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News: ROBE-Equipment für letzte Tour von Motörhead

ROBIN Pointe und LEDWash 600 als Teil des „Bombers“

ROBIN Pointe und LEDWash 600 als Teil des „Bombers“ (Foto: Louise Stickland)

Ibbenbüren, 04. Februar 2016: Von ihren Anfängen in den 70er-Jahren bis zu ihrem letzten Gig am 11. Dezember 2015 in Berlin waren die britischen Rocker von Motörhead eine der eigenwilligsten Kult-Bands der Metal-Geschichte. Nach dem Tod des Frontmanns Lemmy (Ian Fraser Kilmister) am 28. Dezember löste sich auch Motörhead als Band auf, rund zweieinhalb Wochen nach dem Auftritt in Berlin, der Teil der „Bad Magic“-Tour zu ihrem 22. Studioalbum war.

Für diese Tournee hatte Lichtdesigner Caio Bertti einen klassischen Rock'n'Roll-Look mit einem modernen Touch kreiert, der mit ROBE Movinglights gestaltet wurde. Zum ersten Mal seit vielen Jahren war dabei auch wieder der „Bomber“ mit am Start, eine aufwändige Traversenkonstruktion, die an einen Kampfbomber erinnert. In einer mit ROBE Pointe und ROBE LEDWash 600 Geräten aktualisierten – und inzwischen voll automatisierten – Version „flog“ das legendäre Bühnenelement ein letztes Mal über den Köpfen der Band.

Traditionell waren Motörhead-Shows visuell eher im traditionellen Rock-Look gehalten, den Caio Bertti aber bereits 2013 aufbrach, als er 24 ROBE Pointe bei der „Aftershock“-Tour einsetzte. Als es dann um eine Neuauflage des „Bombers“ für die „Bad Magic“-Tour ging, fiel die Wahl laut LMP sehr schnell auf die ROBE-Scheinwerfer. Dafür wurde die originale Traversenkonstruktion mit vier Pointe und vier LEDWash 600 versehen – ergänzt durch PARs und Strobos. Ein möglichst geringes Gewicht aller Scheinwerfer war von großer Bedeutung, da der Bomber inklusive aller Anbauten rund eine Tonne auf die Waage brachte – geflogen an sechs Kettenzügen.

Außerdem waren noch 16 weitere ROBE Pointe über der Bühne und vier weitere LEDWash 600 an der Fronttraverse fixiert. Vier ROBE 600E Spot kamen als Key Lights zum Einsatz. Caio Bertti schätzt beim Pointe vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit, die das Fixture für Einsätze im Heavy-Metal-Bereich prädestiniert. Durch die Fähigkeiten des Pointe als Beam und als Spot verdoppelt sich so quasi auch die Kapazität des Rigs.

Quelle: LMP

(Foto: Louise Stickland)

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Februar 2016 22:08

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